Von der Käserei zur Heizzentrale

Mitte März ist nach 30 monatiger Planung der Baustart des Wärmeverbunds Schachen erfolgt. Die Heitzmann AG und die Markus Schmid AG von Malters planen, bauen und betreiben selber einen Wärmeverbund. Das bringt einen reichen Schatz an Wissen und Erfahrung mit sich. Mit dem Wärmeverbund wird ein grosser Teil des Dorfes Schachen mit einheimischer Energie geheizt. Die Heizzentrale wird im Untergeschoss der ehemaligen Dorfkäserei untergebracht. Vier Heizkessel werden im ehemaligen Käsekeller installiert und hinter dem Gebäude entsteht das Holzschnitzellager. Die Käserei wird innen und aussen komplett saniert. Wichtig ist, dass das Gebäude seinen Charakter beibehält.

Diesen Herbst wird der Wärmeverbund Schachen seinen Betrieb aufnehmen. Zum Ende des Projektes wird er 85 Anschlüsse umfassen und mit einer Gesamtleistung von rund 1300 Kilowatt insgesamt 273 Wohneinheiten mit Wärme und Warmwasser versorgen.

Bericht Entlebucher Anzeiger
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