Feinstaub aus Holzzentralheizungen

Moderne Holzheizungen sind sauber

Gemäss Schätzungen des Bundesamts für Umwelt stammen 8% der gesamten Feinstaubemission von Holzheizungen. Dabei sind primär veraltete Anlagen, offene Cheminées und Billigprodukte ohne Qualitätsnachweis das Problem. Eine alte Holzheizung – etwa ein Kanonenofen oder ein Holzherd – kann bis zu 1000-mal mehr Feinstaub ausstossen als eine moderne Holzzentralheizung. Ist eine Holzheizung mit dem Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz ausgezeichnet und wird sie korrekt betrieben, dann sind die Emissionswerte tief und lufthygienisch unbedenklich.

In einem Satz: Moderne, korrekt betriebene Holzheizungen sind nicht Teil des Feinstaubproblems, sondern die Lösung.

Saubere Wärme mit dem Qualitätssiegel

  • Achten Sie beim Kauf einer Holzheizung auf das Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz. Die Heizungen von Heitzmann und Hargassner tragen alle dieses Siegel.

  • Moderne, korrekt betriebene Holzheizungen mit Qualitätssiegel sind nicht nur CO2-neutral. Sie entsprechen auch den geltenden lufthygienischen Anforderungen. 

Wie verbrennt Holz?

Bei der Verbrennung von Stückholz, Hackschnitzel oder Holzpellets können wir drei Phasen unterscheiden: Zunächst erfolgt bei Temperaturen bis etwa 150°C die Trocknung. Dabei wird das noch im Holz enthaltene Wasser verdampft. Zwischen 150°C und etwa 600°C werden die gasförmigen Verbindungen des Holzes freigesetzt. Zurück bleibt die Holzkohle. Ab etwa 400°C bis 1300°C findet unter Beigabe von Luft der eigentliche Verbrennungsprozess statt. Die freigesetzten Gase sowie die Holzkohle verbrennen. Erst in dieser Phase wird Energie freigesetzt.  

Die genauen Kenntnisse der besonderen Eigenschaften des Verbrennungsprozesses von Holz erlaubt die Konstruktion von Feuerungen mit hohem Wirkungsgrad und geringsten Emissionen.

Quelle: Holzenergie Schweiz