Heizen im Kreislauf der Natur mit Holz

Heizen mit Holz
wertvolles Wissen

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und regional verfügbar. Heizen mit Holz sorgt für ein gutes Klima.

Hargassner

Die grössten Vorteile beim Heizen mit Holz

CO2-neutral
Wenn Holz verbrennt, wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie das Holz beim Wachsen aufgenommen hat.
Erneuerbar
Holz wächst immer wieder nach. Der Brennstoff kann regional geerntet werden.
Preisstabil
Im Gegensatz zu Gas, Öl und Strom unterliegt Holz nicht so starken Preisschwankungen.
Heizen mit Holzenergie aus unserm Wald

Darum Heizen mit Holz

Heizen mit Holz ist ökologisch und wirtschaftlich. Wer mit Holz heizt, hilft sogar unserem Wald … denn der braucht Pflege. Dabei fällt neben Nutzholz auch Energieholz an.
Schlagen wir im Wald Nutzholz, ergibt dies automatisch auch Restholz für die Holzheizungen. Steigt also die Nachfrage nach Nutzholz, haben wir auch mehr Energieholz – und das kommt der gesamten Holzwirtschaft im Land zugute.

Holz ist Energie, die nachwächst.
Bei der Verbrennung von Holz wird CO2 freigesetzt – aber nur so viel, wie der Baum während des Wachsens durch die Fotosynthese aufgenommen hat. Der Brennstoff Holz ist also klimaneutral, was die CO2-Emissionen betrifft, solange nicht mehr Holz verbrannt wird, als im gleichen Zeitraum nachwachsen kann. 

Heizen mit Holz: Wussten Sie schon, …


… dass 31 Prozent der Schweiz mit Wald bewachsen ist?

… dass in der Schweiz nur so viel Holz geschlagen werden darf, wie wieder nachwächst? Diese Regelung schreibt das Schweizer Waldgesetz vor. 

  • Der jährliche Holzzuwachs in Schweizer Wäldern beträgt 11.8 Kubikmeter. 
  • Die durchschnittliche Holznutzung pro Jahr beläuft sich auf 7.6 Millionen Kubikmeter
  • Die heutige Energieholz-Nutzung pro Jahr liegt bei 5.6 Millionen Kubikmeter. Dabei sind Restholz und Altholz mit eingerechnet. 
  • Das jährliche Energiepotenzial beträgt 7 bis 8 Millionen Kubikmeter inklusive der heutigen Nutzung.

Holzheizungen und Feinstaub

Holzheizungen verursachen Feinstaub. Doch moderne, richtig betriebene Holzheizungen sind nicht Teil des Feinstaubproblems – denn sie halten alle geltenden Grenzwerte ein. Die Technik entwickelte sich die letzten Jahre rasant weiter. Die ausgeklügelten Heizsysteme holen viel mehr Energie aus dem Holz raus und gleichzeitig wird die Luft massiv weniger belastet. Ein Schwedenofen verursacht mehr Feinstaub als eine Holzzentralheizung.
 

Wie können Sie Feinstaub vermeiden:

  • Holzheizungen gemäss den Vorgaben der Hersteller betreiben. Dadurch lassen sich zusätzliche Emissionen am einfachsten vermeiden.
  • Beim Kauf einer Holzheizung auf das Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz achten.
  • Alte Holzheizungen ersetzen.
  • Stückholz-, Schnitzel- oder Pelletheizung regelmässig warten.
  • Qualitativ guter und passender Brennstoff verheizen.
  • Cheminées und Schwedenöfen richtig anheizen.
     
Holheizungen verursachen wenig Feinstaub
Umweltfreundlich Heizen

Mit Holzheizungen erreichen wir unsere Klimaziele

Bereits heute spart Energieholz 850.000 Tonnen Erdöl ein und verhindert damit die zusätzliche Freisetzung von 2,7 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Diese stolze Bilanz kann noch deutlich erhöht werden.  

Die ganze Schweiz können wir nicht mit Holz heizen. Der gesunde Mix mit verschiedenen ökologischen Heizsystemen macht es aus.

Darum heizen Sie mit Holz!

Sie interessieren sich für ökologische Heizsysteme?

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Heizen mit Holz: Wussten Sie schon, …


… dass Holzenergie nach der Wasserkraft die zweitwichtigste einheimische erneuerbare Energie und damit auch ein wichtiger volkswirtschaftlicher Faktor ist?

 

  • Holz setzt beim Verrotten genau so viel CO2 frei wie beim Verbrennen. 
  • Beim Verbrennen von Holz wird gleich viel CO2 ausgestossen, wie die nachwachsenden Bäume der Luft wieder entziehen. 
  • Jeder Ersatz von Wärme aus Strom, Gas oder Öl entlastet das Klima.
  • Holz ist von der CO2-Abgabe befreit.
Heizen im Kreislauf der Natur

Waldbewirtschaftung in der Schweiz

Wem gehört eigentlich unser Wald? Warum muss man einen Wald bewirtschaften? Und ist Holz nicht zu schade für die Verbrennung? Holzenergie Schweiz beantwortet die Fragen.

Wer mit Holz heizt, hilft dem Wald.

Bei der Waldpflege muss zwingend Holz geschlagen werden. Steigt die Nachfrage nach Holz, wird auch die Waldpflege intensiver. Speziell in Berggebieten sorgt eine gute Forstwirtschaft für gesunde Wälder und schützt vor Lawinen und Steinschlag.
 

Heizen mit Holz: Wussten Sie schon, …

… dass jedes Kilogramm Heizöl, das durch Holz ersetzt wird, verhindert die Emission von drei Kilogramm CO2 in der Atmosphäre.

… dass zum Aufbau der fossilen Energien die Natur mehrere hundert Millionen Jahre braucht. Innerhalb weniger Generationen haben wir es geschafft, grosse Teile der Vorräte zu plündern und zu verbrennen. Das setzt Schadstoffe frei und heizt das Klima auf. 

  • Moderne, korrekt betriebene Holzheizungen mit Qualitätssiegel sind nicht nur CO2-neutral. Sie entsprechen auch den geltenden lufthygienischen Anforderungen.
  • Holzheizungen auf dem neusten Stand der Technik, sind nicht die Feinstaubverursacher. Sie halten die strengen Grenzwerte ein.
  • Zum Aufbau der fossilen Energien brauchte die Natur mehrere hundert Millionen Jahre. Wir plündern und verbrennen diese Vorräte innert weniger Generationen. Das setzt Schadstoffe frei und heizt das Klima auf.
Energieholz im Wald

Naturbelassenes Holz

  • Holz aus dem Wald, einschliesslich Rinde, Äste, Reisig und Zapfen.
  • Holz aus Sägewerken, wie Hackschnitzel, Schwarten, Spreissel, Sägemehl oder bindemittelfreie Holzbriketts und Pellets.

Die geeignete Anlage: die Holzheizung
In handbeschickten Öfen und Holzheizkesseln unter 40 kW Leistung und Cheminées darf nur stückiges, naturbelassenes Holz verbrannt werden.

Asche
Asche sollte nicht als Dünger verwendet werden. Besser wird die Asche über die Kehrichtabfuhr oder in Absprache mit den kantonalen Behörden auf einer geeigneten Deponie entsorgt.

Illegale Verbrennung
Wer Gemische von naturbelassenem Holz mit anderen Stoffen – Restholz, Altholz, Abfälle etc. – verbrennt, handelt nicht nur widerrechtlich, sondern beschädigt den Ofen oder Heizkessel und emittiert unzulässig grosse Schadstoffmengen.

In Holzheizungen, Öfen und Cheminées darf nur naturbelassenes Holz verbrannt werden.

Restholz aus Schreinereien

Restholz

  • Produktionsabfälle aus holzverarbeitenden Betrieben, wie Schreinereien, Zimmereien und Möbelfabriken: Spanplattenabschnitte, Hobelspäne und Schleifstaub.
    Achtung: Restholzgemische mit Altholz, druckimprägniertes und mit halogenorganischen Verbindungen z.B. PVC-beschichtetes Holz sind kein Restholz.

Die geeignete Anlage: die gewerbliche Restholzfeuerung
Restholz aus holzverarbeitenden Betrieben darf nur in Holzheizungen ab 40 kW Leistung verbrannt werden. Für die Restholzverwertung gelten tiefere Emissionsgrenzwerte als für naturbelassenes Holz (Kohlenmonoxid). Diese Anlagen sind messpflichtig.

Asche
Asche aus Restholzheizungen ist auf einer geeigneten Deponie zu entsorgen.

Illegale Verbrennung
Restholz darf nicht im Freien verbrannt werden oder in Zimmeröfen, Kachelöfen, Holzheizungen. Auch Holzwerkstoffplatten wie Sperrholz und Spanplatten erzeugen in Heizungen mit kleiner Leistung unzulässig hohe Emissionen an Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen.

Altholz gehört nicht in Holzheizungen

Altholz

  • Holzreste von Baustellen z.B. Schalungstafeln, Gerüstbretter, Kanthölzer, Spriessmaterial
  • Holzbauteile und Holzmaterial aus Gebäudeabbrüchen, Umbauten und Renovationen z.B. Balken, Böden, Täfer, Decken, Treppen, Fenster, Türen, Einbauten
  • Holzmöbel z.B. Tische, Schränke, Stühle
  • Hölzerne Verpackungen z.B. Kisten, Verschläge, Harassen, Einweg- und Mehrwegpaletten

Geeignete Anlage: die Altholzheizung
Altholz darf nur in speziell bewilligten Altholzheizungen oder in Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) verbrannt werden.

Asche
Rostasche aus Altholzheizungen müssen auf geeigneten Deponien entsorgt werden. Rückstände und Flugasche aus Feinfilteranlagen sind als Sonderabfälle zu behandeln und zu entsorgen.

Illegale Verbrennung
Das Verbrennen von Altholz und anderen Holzmaterialien ist in Holzheizungen, gewerblichen Restholzheizungen sowie im Freien verboten.

Altholz gehört in die Altholzheizung oder in die KVA.

Qualität & Sicherheit

Wir garantieren: Holzheizungen mit Qualitätssicherung

Moderne, korrekt betriebene Holzheizungen mit Qualitätssiegel entsprechen auch den geltenden lufthygienischen Anforderungen. 

1. Sicherheitstechnische Anforderungen

Um in der Schweiz eine Holzfeuerung zu betreiben, muss eine brandschutztechnische Zulassung vorliegen. Diese Zulassung wird von der Vereinigung kantonaler Feuerversicherung (VKF) ausgestellt. Alle Holzheizungen von Heitzmann haben die VKF-Zulassung.

2. Emissionsseitige Anforderungen

Die Holzfeuerungsanlagen müssen den Emissionswerten der aktuellen Luftreinhalteverordnung (LRV) entsprechen. Im Auftrag vom Bundesamt für Energie (Bafu) kontrolliert der VKF die LRV-Konformität der Heizkessel. Alle Holzheizungen von Heitzmann erfüllen die Vorgaben der LRV.

3. Qualitätssiegel Holzenergie Schweiz

Hersteller und Importeure können für herausragende Holzheizungen das Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz beantragen und verliehen bekommen. Alle Holzheizungen von Heitzmann besitzen das Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz.

Fördermittel für Holzheizungen Schweiz

Wer clever heizt, kann viele Vorteile nutzen: Beim Ersatz einer Öl- oder Gasheizung durch eine umweltfreundliche Schnitzel-, Stückholz- oder Pelletheizung in der Schweiz profitieren Sie von einer grosszügigen Klimaprämie. Das schweizweite Förderprogramm von Energie Zukunft Schweiz (EZS) oder die kantonalen Förderprogramme unterstützt den Heizungsersatz.
Erfahren Sie mehr zum Förderprogramm Energie Zukunft Schweiz oder zu allen anderen Möglichkeiten zur Förderung.  

Alle Förderprogramme ansehen

Fragen & Antworten

Heizen mit Holz: Nützliche Informationen

Ist mit Holz heizen CO2-neutral?

Beim Verbrennen mit Holz entsteht Kohlendioxid (CO2) – jedoch nur so viel, wie die Bäume während des Wachsens auch aufgenommen haben. Aufnahme und Abgabe halten sich die Waage. An der Stelle des alten Baumes wächst wieder ein junger. Wird das Holz nicht verbrannt, sondern verrottet im Wald, wird der Kohlenstoff ebenfalls wieder in CO2 umgewandelt. Die gespeicherte Energie bleibt aber ungenutzt.

Kann man mit Holz heizen ohne Kamin?

Nein. Eine Holzfeuerung braucht nach heutigen Vorschriften der kantonalen Feuerversicherung (VKF) ein Kamin – auch Zimmeröfen und Cheminées.

Ist es ökologisch sinnvoll mit Holz zu heizen?

Wird Holz verheizt, sollte dies möglichst emissionsarm, mit einem hohen Wirkungsgrad erfolgen. In modernen Holzheizungen ist dies gegeben und daher ökologisch wertvoll. Wichtig ist allerdings die Nutzung des richtigen Holzes. Unbedingt vermieden werden sollte die Verbrennung von zu feuchtem oder minderwertigem Holz – dies führt zu ungünstigen Verbrennungsbedingungen und so zu mehr Emissionen.

In der Schweiz wird nicht Nutzholz, sondern Energieholz verheizt. Schlagen wir Holz für die Bauwirtschaft, fällt automatisch auch Energieholz an. Auch Käferholz oder Sturmholz kann meist nur als Energieholz genutzt werden.

Wie funktioniert eine Holz-Zentralheizung?

Bei einer Holz-Zentralheizung wird mit einem Heizkessel das gesamte Gebäude mit Wärmeenergie versorgt. Der Kessel kann mit Holzpellets, Stückholz oder Holzhackschnitzeln betrieben werden. Im zentralen Heizkessel wird die Wärmeenergie aus dem Verbrennungsprozess für alle Wohnräume erzeugt. Eine Umwälzpumpe befördert das aufgeheizte Wasser zu den Heizkörpern, wo es durch einen Rücklauf wieder zurück zum Heizkessel transportiert wird. Die Steuerung erfolgt zentral über eine Heizungssteuerung.

Eine Holzheizung funktioniert gleich wie eine Ölheizung.

Was kostet eine Holz-Zentralheizung?

Die tatsächlichen Kosten für eine Holz-Zentralheizung sind nicht pauschal zu nennen. Es hängt zum einen von der Heizungsart ab – wird mit Pellets, Stückholz oder Hackschnitzeln geheizt. Zum anderen spielt natürlich auch die Grösse des Heizkessels eine Rolle: Was wird genau beheizt, welche Leistung ist gefragt. Lassen Sie sich am besten persönlich beraten. 

Übersicht

Unsere Holzheizungen auf einen Blick

Sie überlegen, eine Holzheizung für Ihr Gebäude zu nutzen? Oder möchten Sie von einer alten Öl- oder Gasheizung auf diese ökologische Heizmethode umrüsten? Eine gute Wahl. Mit einer Holzheizung nutzen Sie den nachwachsenden Rohstoff Holz als Energieträger. Richtig geplant, ist das Heizen mit Holz ökologisch wertvoll und nachhaltig günstig.

Caroline Wyss Vogel von Buchhaltung
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