Pufferspeicher

Pufferspeicher für Holzheizungen: Funktion, Speichergrössen und Modelle von 200 bis 10’000 Litern – Normspeicher und Massspeicher.

Pufferspeicher / Wärmespeicher
für Holzheizungen

Ein Pufferspeicher speichert die von der Holzheizung erzeugte Wärme und gibt sie bei Bedarf an das Heizsystem ab. Er kommt bei Stückholz-, Pellet- und Schnitzelheizungen zum Einsatz. Heitzmann bietet Pufferspeicher von 200 bis 10’000 Litern – als Normprodukt oder nach Mass. Für einen zuverlässigen Betrieb werden Heizkessel, Speichergrösse und Wärmebedarf des Gebäudes sorgfältig aufeinander abgestimmt.

Pufferspeicher fix geschäumt Typ PSM 200–600 Liter

Pufferspeicher fix geschäumt
Typ PSM 200–600 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl nach EN 10025
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: 60 mm PUR-Hartschaum fix geschäumt, Brandschutzklasse B2, Farbe Silber

 

Pufferspeicher Typ PSM 600–5.000 Liter

Pufferspeicher
Typ PSM 600–5.000 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl nach EN 10025
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: Vlies Isolierung mit Skaimantel
    separat zu bestellen - wird mitgeliefert (Montage bauseits), Farbe Silber
Pufferspeicher Typ PSM 5.500–10.000 Liter

Pufferspeicher
Typ PSM 5.500–10.000 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl nach EN 10025
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: Vlies Isolierung mit Skaimantel
    separat zu bestellen - wird mitgeliefert (Montage bauseits), Farbe Silber
Pufferspeicher Typ PDN 1.000–1.250 Liter

Pufferspeicher
Typ PDN 1.000–1.250 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl nach EN 10025
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: Vlies Isolierung mit Skaimantel
    separat zu bestellen, wird mitgeliefert (Montage bauseits),
    Farbe Silber
  • Zusätzlich: Flansche, Muffen oder PN16 auf Bestellung möglich.
Pufferspeicher Typ PDN 1.500–10.000 Liter

Pufferspeicher
Typ PDN 1.500–10.000 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl nach EN 10025
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: Vlies Isolierung mit Skaimantel
    separat zu bestellen, wird mitgeliefert (Montage bauseits),
    Farbe Silber
  • Zusätzlich: Flansche, Muffen oder PN16 auf Bestellung möglich
Pufferspeicher mit 1 Wärmetauscher fix geschäumt Typ PSR 400–600 Liter

Pufferspeicher mit 1 Wärmetauscher fix geschäumt
Typ PSR 400–600 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl S235JRG2 nach DIN 4753
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: 60 mm PUR-Hartschaum fix geschäumt, Brandschutzklasse B2, Farbe Silber
  • Wärmetauscher: fest eingeschweisstes Register aus Stahlrohr
Pufferspeicher mit 1 Wärmetauscher Typ PSR 600–5.000 Liter

Pufferspeicher mit 1 Wärmetauscher
Typ PSR 600–5.000 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl S235JRG2 nach DIN 4753
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: Vlies Isolierung FCKW-frei mit Skaimantel
    separat zu bestellen - wird mitgeliefert (Montage bauseits), Farbe Silber
  • Wärmetauscher: fest eingeschweisstes Register aus Stahlrohr
     
Pufferspeicher mit 2 Wärmetauscher Typ PSRR 800–5.000 Liter

Pufferspeicher mit 2 Wärmetauscher
Typ PSRR 800–5.000 Liter

  • Bauart: Qualitätsstahl S235JRG2 nach DIN 4753
    Betriebsdruck: 3 bar / Prüfdruck 4.5 bar
    max. Betriebstemperatur 95 °C
  • Ausführung: innen roh, aussen Rostschutzanstrich
  • Isolierung: Vlies Isolierung FCKW-frei mit Skaimantel
    separat zu bestellen - wird mitgeliefert (Montage bauseits)
    130 / 160 mm, Farbe Silber
  • Wärmetauscher: zwei fest eingeschweisste Register aus Stahlrohr
     
Funktion

Wie funktioniert ein Pufferspeicher bei einer Holzheizung?

Eine Holzheizung erzeugt nicht immer genau so viel Wärme, wie das Gebäude gerade benötigt. Der Pufferspeicher gleicht diesen Unterschied aus. Er nimmt überschüssige Wärme auf und speichert diese. Benötigt das Gebäude später Wärme, gibt er sie an das Heizsystem ab.
Bei einer Stückholzheizung speichert der Pufferspeicher die während eines Abbrands erzeugte Wärme. Sie steht auch dann noch zur Verfügung, wenn das Feuer bereits erloschen ist. Bei Pellet- und Schnitzelheizungen ermöglicht der Speicher längere und gleichmässigere Betriebsphasen. Dadurch muss der Heizkessel weniger häufig ein- und ausschalten.

Wichtig: In einem Pufferspeicher befindet sich Heizungswasser, kein Trinkwasser. Für die Warmwasserbereitung braucht es einen Wassererwärmer/Boiler, einen Kombispeicher oder eine Frischwasserstation.

Nutzen

Warum braucht eine Holzheizung einen Pufferspeicher?

Die Aufgabe des Pufferspeichers unterscheidet sich je nach Holzheizung.

Stückholzheizung
Eine Stückholzheizung erzeugt während eines Abbrands zu viel Wärme. Der Heizkessel kann die Leistung nicht beliebig an den aktuellen Wärmebedarf anpassen. Der Pufferspeicher nimmt deshalb die Wärme auf, die das Gebäude in diesem Moment nicht benötigt. So kann das eingelegte Holz vollständig abbrennen. Die gespeicherte Wärme steht auch nach dem Abbrand für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung zur Verfügung.

Pellet- und Schnitzelheizung
Pellet- und Schnitzelheizungen passen ihre Leistung automatisch an den Wärmebedarf an. Ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher ermöglicht längere und gleichmässigere Betriebsphasen. Dadurch startet der Heizkessel weniger häufig und arbeitet öfter im optimalen Leistungsbereich. Das senkt die Emissionen, reduziert den Verschleiss und schont die Anlage.
Für viele Holzheizungen schreibt die Schweizer Luftreinhalte-Verordnung ein Mindestvolumen vor. Bei kleinen Pelletheizungen gelten Ausnahmen. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag «Braucht eine Pelletheizung einen Pufferspeicher?».

Grösse

Wie gross muss ein Pufferspeicher sein?

Die passende Grösse hängt von der Kesselart, der Kesselleistung und dem gesamten Anlagenkonzept ab. Eine allgemeine Liter-pro-Kilowatt-Regel gilt deshalb nicht für alle Holzheizungen.

Bei einer Stückholzheizung sind vor allem die Nennwärmeleistung und die Grösse des Brennstofffüllraums entscheidend. Der Pufferspeicher muss genügend Wärme aus einem vollständigen Abbrand aufnehmen können. Bei Pellet- und Schnitzelheizungen richtet sich das benötigte Volumen unter anderem nach der Kesselleistung und der Leistungsregelung. Auch der nutzbare Temperaturbereich des Speichers beeinflusst die Dimensionierung.
In der Schweiz gelten für viele Holzheizungen gesetzliche Mindestvolumen. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Kesselart und Anlage. Für bestimmte Pelletheizungen und Anlagenkonzepte gelten Ausnahmen.

Auch die Platzverhältnisse müssen berücksichtigt werden. Die Raumhöhe entscheidet über die Höhe des Speichers und die Türbreite meistens über den Durchmesser. Reicht der Platz für einen grossen Pufferspeicher nicht aus, können Sie das benötigte Volumen auf mehrere Speicher verteilen.

Speichergrösse berechnen: Mindestvolumen gemäss LRV

Stückholzheizung bis 500 kW:
Brennstofffüllraum in Litern × 12
und
Nennwärmeleistung in kW × 55
Massgebend ist der grössere der beiden Werte.

 Schnitzelheizung bis 500 kW:
Nennwärmeleistung in kW × 25 Liter

 Pelletheizung bis 500 kW:
Nennwärmeleistung in kW × 25 Liter
Pelletheizkessel bis 70 kW sind von dieser Vorschrift ausgenommen.

Beispiel Stückholzheizung:
Ein Heizkessel mit 150 Litern Füllraum und 30 kW Nennwärmeleistung ergibt:

  • 150 × 12 = 1’800 Liter
  • 30 × 55 = 1’650 Liter

Erforderlich sind somit mindestens 1’800 Liter Speichervolumen.

Die Angaben zeigen die gesetzlichen Mindestvolumen. Die tatsächlich passende Speichergrösse hängt vom Heizkessel und vom gesamten Anlagenkonzept ab. In begründeten Fällen kann die zuständige Behörde abweichende Speichergrössen zulassen.

Pufferspeicher mit oder ohne Wärmetauscher?

Ein Pufferspeicher ohne Wärmetauscher genügt, wenn die Holzheizung und die Heizkreise direkt in dasselbe Heizsystem eingebunden sind. Das Heizungswasser wird dabei direkt im Speicher erwärmt und wieder an das System abgegeben.
Ein integrierter Wärmetauscher überträgt Wärme zwischen zwei getrennten Kreisläufen, ohne dass sich deren Wasser oder Wärmeträger vermischen. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn eine Solaranlage eingebunden wird oder die Kreisläufe mit unterschiedlichen Betriebsdrücken oder Wärmeträgern arbeiten.

Ein Pufferspeicher mit zwei Wärmetauschern eignet sich, wenn zwei zusätzliche, voneinander getrennte Kreisläufe eingebunden werden sollen.

Welche Ausführung passt, hängt von den Wärmeerzeugern und vom hydraulischen Anlagenkonzept ab. Heitzmann unterstützt Sie dabei, den passenden Pufferspeicher auszuwählen.

Aufeinander abgestimmtes System

Passenden Pufferspeicher finden

Der Pufferspeicher muss zur Holzheizung, zur Hydraulik und zu den räumlichen Gegebenheiten passen. Entscheidend sind unter anderem die Heizkesselart, die benötigte Speichergrösse, die Einbindung weiterer Wärmequellen und der verfügbare Platz.
Heitzmann stimmt alle Komponenten sorgfältig aufeinander ab. So erhalten Sie einen Pufferspeicher, der sich zuverlässig in das gesamte Heizsystem integrieren lässt. Wir beraten Sie bei der Auswahl der passenden Grösse und Ausführung.

Berater finden

Häufige Fragen zu Pufferspeichern

Was ist ein Pufferspeicher?

Ein Pufferspeicher ist ein gut gedämmter Behälter mit Heizungswasser. Er speichert Wärme, die der Heizkessel gerade erzeugt, aber das Gebäude noch nicht benötigt. Später gibt er diese Wärme an die Heizkreise oder an die Warmwasserbereitung ab.

Ist ein Pufferspeicher bei einer Holzheizung Pflicht?

In der Schweiz ist für viele Holzheizungen ein Mindestvolumen vorgeschrieben. Das gilt in der Regel für Stückholz- und Schnitzelheizungen. Pelletheizkessel bis 70 kW Feuerungswärmeleistung sind davon ausgenommen; dennoch kann ein Speicher sinnvoll sein.

Wie gross muss ein Pufferspeicher sein?

Die Grösse hängt von der Kesselart, der Kesselleistung und dem Anlagenkonzept ab. Bei Stückholzheizungen ist zusätzlich der Brennstofffüllraum entscheidend. Die Berechnungen weiter oben zeigen die gesetzlichen Mindestvolumen.

Warum braucht eine Stückholzheizung einen Pufferspeicher?

Eine Stückholzheizung erzeugt während eines vollständigen Abbrands viel Wärme und kann ihre Leistung nur begrenzt an den aktuellen Bedarf anpassen. Der Pufferspeicher nimmt die momentan nicht benötigte Wärme auf. Sie steht nach dem Abbrand weiterhin für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung zur Verfügung.

Braucht eine Pelletheizung einen Pufferspeicher?

Pelletheizungen bis 70 kW Feuerungswärmeleistung sind in der Schweiz von der gesetzlichen Speicherpflicht ausgenommen. Ein Pufferspeicher ist trotzdem oft empfehlenswert: Er ermöglicht längere Betriebsphasen und reduziert die Anzahl der Starts. Das senkt die Emissionen und schont die Anlage.

Was ist der Unterschied zwischen Pufferspeicher und Boiler?

Ein Pufferspeicher enthält Heizungswasser und speichert Wärme für das Heizsystem. Ein Boiler, auch Wassererwärmer genannt, enthält Trinkwasser zum Duschen, Waschen und Kochen. Beide Speicher erfüllen somit unterschiedliche Aufgaben.

Wann braucht ein Pufferspeicher einen Wärmetauscher?

Ein Wärmetauscher wird benötigt, wenn Wärme zwischen getrennten Kreisläufen übertragen werden soll. Das ist beispielsweise bei einer Solaranlage oder bei unterschiedlichen Wärmeträgern und Betriebsdrücken sinnvoll. Die passende Ausführung hängt vom Anlagenkonzept ab.

Kann das Speichervolumen auf mehrere Pufferspeicher verteilt werden?

Ja. Wenn ein grosser Speicher nicht in den Heizraum passt, können Sie das benötigte Volumen auf zwei oder mehr Pufferspeicher verteilen. Voraussetzung ist, dass die Speicher hydraulisch richtig verbunden und gemeinsam auf die Anlage abgestimmt werden.

Marc Zimmerli Heitzmann SA
Patrick Nyffenegger
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